© Severin Koller

Mario Rom's INTERZONE (AT)

Wer nach einer Beschreibung für Mario Rom‘s INTERZONE sucht, stößt unweigerlich auf Superlative. „Mario Rom spielt Soli, die in Europa ihresgleichen suchen – ruhig, beharrlich, ideenreich, virtuos“ schrieb beispielsweise die ZEIT. Die Süddeutsche Zeitung ging noch einen Schritt weiter: „Was INTERZONE an Einfällen und Inspirationen in einen einzigen Titel packen, davon füttern andere Instrumentalisten ihre gesamte Karriere.“

In der zunächst eher ungewöhnlich erscheinenden Besetzung Trompete (Mario Rom), Bass (Lukas Kranzelbinder) und Schlagzeug (Herbert Pirker) schaffen es die drei „Virtuosität und Humor zu einer unterhaltsamen Einheit zu verwirbeln“ (FAZ) und „erwecken zuweilen den Eindruck, als wären da vier, fünf oder mehr Musiker am Start“ (Jazzthing). Die überwältigenden Publikums- und Pressestimmen erzeugen mittlerweile natürlich eine enorme Erwartungshaltung. Doch das scheint die drei Musiker nicht zu stören. Sie spielen ihren Jazz weiterhin mit mindestens 180 Prozent und einer Überzeugung, als ginge es jeden einzelnen Abend um nichts geringeres als ihr Leben.

Seit mittlerweile fast zehn Jahren folgt Interzone dem Motto „Alles ist erlaubt“ und begeistert das Publikum von Europa über Mexiko, Argentinien, Kanada, die USA, China, Südafrika bis nach Marokko. Ihr 10-Jahres-Jubiläumsalbum Eternal Fiction leitet nach Nothing is True (2012), Everything is Permitted (2015) und Truth is Simple to Consume (2017) nun eine neue Dekade ein und lässt das Trio erneut einen Gang höher schalten. Also lehnt euch zurück, kommt in die INTERZONE und genießt es. Ihr werdet es nicht bereuen.

SA
18.7.2020
19:30 Uhr

Besetzung:

Mario Rom
Trompete
Lukas Kranzelbinder
Bass
Herbert Pirker
Drums