Composer-Performer Music Lab

Jahresprogramm

2 Semester (September bis Juni)

Klangkunst – Improvisation – Ensembles – Komposition

Angewandte Kreativität – von der Inspiration zur Performance

Aufgrund der positiven Erfahrungen der drei vorangegangenen CPM-Lab Workshopwochen in Lunz am See und der Anregungen von Teilnehmer*innen der letzten Jahre wird ab der Saison 2021 ein 1-jähriges Programm des CPM-Labs entstehen, das den angestoßenen kreativen Prozess fortsetzt.
In der Workshop-Woche in Lunz am See werden viele kreative Türen geöffnet, die Entwicklung neuer Fähigkeiten angestoßen und den Teilnehmer*innen die Möglichkeit gegeben, mit ihrer eigenen musikalischen Stimme in Kontakt zu kommen, diese im Ensemble umzusetzen und ihre neuen Werke auf der Lunzer Seebühne aufzuführen.
Da Kreativität und künstlerische Entwicklung prozesshafte Vorgänge sind, ist der nächste Schritt, die Kursteilnehmer*innen, ausgehend von der Workshop-Woche in Lunz, über den Zeitraum eines ganzen Jahres hinweg mit Einzelunterricht und Gruppenstunden zu begleiten und schließlich auf ein gemeinsames Abschlusskonzert bzw. Performance vorzubereiten.

In jedem Semester wird ein*e Gastreferent*in einen Impulsworkshop zum Thema Projektentwicklung bzw. Improvisation geben. Dabei sollen Themen wie Band Profil, AKM-Anmeldung, Booking, Portfolio, Verträge etc. behandelt werden. Zum Thema werden Ressourcen zur Verfügung gestellt.

Zeitlicher Ablauf der einjährigen Periode

Workshop-Woche (Juli)
CPM-Lab Woche in Lunz am See. Die Woche in Lunz am See kann entweder vor oder nach dem Jahresprogramm in Anspruch genommen werden. Vorgesehen ist sie zu jedoch zu Beginn der Periode.

1. Semester (SeptemberJänner)
Von September bis Jänner stehen jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin 5 Unterrichtseinheiten bei den Referent*innen zur Verfügung. Die Unterrichtstage (einmal pro Monat) werden so gestaltet, dass auch andere Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben bei diesen Unterrichtseinheiten zuzuhören oder teilzunehmen. Somit wird es monatlich einen Tag geben, an dem der Unterricht für alle geblockt stattfindet und die Gruppenatmosphäre der Sommerwoche widerspiegelt.

An 2 Wochenenden kommt der gesamte Jahrgang zusammen, probt das bereits vorhandene Material und entwickelt in der Gruppe weiter.
Pro Semester wird es einen Gastworkshop geben.

2. Semester (FebruarJuni)
Von Februar bis Juni stehen jedem und jeder Teilnehmer*in wieder 5 Unterrichtseinheiten bei den Referent*innen zur Verfügung, die tageweise (1 Mal im Monat) abgehalten werden. Es finden wiederum 2 Wochenenden statt, an denen der gesamte Jahrgang zusammenkommt, das bereits vorhandene Material probt, in der Gruppe weiterentwickelt und sich auf die Abschlussperformance vorbereitet. Ort der Abschlussperformance wird voraussichtlich Wien oder Lunz sein.

Probenwochenenden

Gemeinsames Improvisieren, Proben von vorbereitetem Material, Weiterentwickeln und Kreieren in der Gruppe, sowie gegenseitiges Vorspielen.

Zeitrahmen der Probenwochenenden:
Fr. 14:00–20:00 Uhr
Sa. 10:00–19:00 Uhr

Unterrichtsorte

Der Einzelunterricht und die Ensemble-Wochenenden werden in Wien abgehalten.

Auch zwischen den gemeinsamen Treffen soll den Teilnehmer*innen eine Location für individuelles Proben zur Verfügung gestellt werden, sodass selbstorganisierte Treffen möglich sind. Der Austausch innerhalb der Gruppe wird durch Signal-Gruppen und Zoom-Meetings gefördert.

Inhalt

Prinzipiell stehen den Teilnehmer*innen alle (Besetzungs-) Möglichkeiten, Richtungen und Formate offen. Auch wie viele Werke welcher Art kreiert werden, steht völlig frei. Impulse und mögliche Richtungen werden am Beginn der Periode gegeben.

Inhaltliches Ziel des Workshops ist außerdem Anregungen zu den Themen Kunst & Politik, Deep Listening, Strukturen im kreativen Prozess (Arbeitsmodi) sowie zur persönlichen künstlerischen Entwicklung zu geben. Während der gemeinsamen Wochenenden werden diese Themenfelder in Form von Impulse-Lectures wie auch in gemeinsamer Diskussion ihren Platz finden. Rhythmische Übungen in der Gruppe umrahmen die gemeinsamen Sessions. Den Abschluss bildet gemeinsames Tanzen zu selbst aufgelegter Musik.

Abschlusskonzert / Performance

Das Format des Abschlusskonzertes wird von Teilenehmer*innen und Referent*innen im Lauf des Jahres gemeinsam entwickelt. Von herkömmlichem Konzertformat bis zu multimedialer Performance ist alles möglich, je nach Inhalt und Konzept der Werke.

Teilnehmer*innen-Profil

Das CPM-Lab richtet sich an Instrumentalist*innen, Improvisator*innen, Elektroakustiker*innen und Komponist*innen, die sowohl aktive Instrumentalist*innen bzw. Performer*innen sind als auch ihre eigenen musikalischen Werke kreieren.
Ein Musik-Studium ist gewünscht, aber nicht erforderlich. Explizit sind auch Teilnehmer*innen aus anderen Studiengängen oder Berufen eingeladen am CPM-Lab teilzunehmen um eine möglichst hohe Diversität zu ermöglichen.

Maximale Anzahl an Teilnehmer*innen: 12 Personen
Minimale Anzahl an Teilnehmer*innen: 5 Personen

Referent*innen

+ Simon Zöchbauer – Komposition, Improvisation, Leitung
+ David Six – Komposition, Improvisation
+ Angélica Castelló – Komposition, Improvisation, elektroakustische Musik

Gäste:
+ Thomas Grill – Komposition, Improvisation, elektroakustische Musik
+ Julia Lacherstorfer – Projektentwicklung

Kooperation mit ELAK, Lehrgang für elektroakustische und experimentelle Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Falls ein essenzielles Instrument in der Jahrgangs-Besetzung fehlen sollte, besteht die Möglichkeit einen Instrumentalisten oder eine Instrumentalistin nur für die Proben- und Aufführungswochenenden ins Ensemble zu holen. Somit kann eine für die künstlerische Arbeit sinnvolle Besetzung gewährleistet werden.

Vorteile des CPM-Lab Jahresprogrammes:

+ hohe Flexibilität in der eigenen Gestaltung

+ individuelle Betreuung durch erfahrene Referent*innen

+ Möglichkeit der Teilnahme als Einzelperson oder mit eigenem Ensemble

+ günstige Semesterkosten

+ Rahmen für praxisnahes Kreieren, Experimentieren und Proben ist gegeben

+ Vernetzung von elektroakustischer Musik und instrumentaler Musik

+ multimediale Umsetzungsmöglichkeiten werden unterstützt

+ soziale Komponente ist sehr hoch, da eine kleine, fixe Gruppe ein Jahr lang gemeinsam unterwegs ist

+ hohes Maß an Eigenbeteiligung und Mitgestaltungsmöglichkeiten der Teilnehmer*innen

+ ideal in Begleitung und Ergänzung eines (Musik)Studiums