Thomas Grill (A):

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien/ELAK, Österreichisches Forschungsinstitut für Artificial Intelligence. Thomas Grill arbeitet als Komponist und Performer elektroakustischer Musik, als Medienkünstler, Technologe und Klangforscher. Auf höchstem Niveau verbindet er Kunst und Wissenschaft und untersucht die Zusammenhänge von Klang, Raum und Wahrnehmung.

Seine künstlerischen Arbeiten reichen von situativer Klangkunst über elektro-instrumentale Improvisation bis hin zu akusmatischen Kompositionen für Lautsprecher. Wissenschaftliche Forschung im Bereich des maschinellen Hörens und Lernens. Zahlreiche Auftritte und Präsentationen, sowie wissenschaftliche Publikationen und Vorträge in lokalem und internationalem Rahmen. Kooperationen mit namhaften Künstler*innen aus den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Tanz und Video. Senior Researcher am Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI).

1972 in Österreich geboren. Studium der technischen Physik in Linz sowie von Computermusik und elektronischen Medien in Wien. Doktorat in Komposition und Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz. Lehraufträge an der Universität für Angewandte Kunst und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien/ELAK, Österreichisches Forschungsinstitut für Artificial Intelligence. Entwicklung kommerzieller und open-source Mediensoftware. Senior Researcher am Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI). Thomas Grill lebt und arbeitet in Wien.

http://grrrr.org

Aart Strootman (NL):

Gitarrist und Pionier Aart Strootman (1987) klopft kräftig an die Tore der zeitgenössischen Musikindustrie. Sein Intellekt und sein offener, frischer Blick auf Musikgenres und Stile rechtfertigen eine zentrale Stellung in der Musikszene.

Seine Karriere begann während der Mittelschulzeit am Konservatorium Rotterdam bei Dick Hoogeveen und Jorge Oraison. Es folgten diverse Bachelor- und Masterstudien in Tilburg bei Hein Sanderink, am Konservatorium Fontys & Zuyd u. a. bei Marlon Titre, Elliott Fisk und Scott Tennant sowie an der Universität Utrecht.

Seit 2009 unterrichtet Aart Musikgeschichte, Gehörbildung, Analyse, Philosophie und Performance Studies. Gemeinsam mit Perkussionist Arnold Marinissen leitet er das zeitgenössische Musikensemble F.C. Jongbloed, das neue Werke von Kompositionsstudierenden aus allen Teilen der Niederlande uraufführt und mit Material der jüngsten Musikgeschichte kombiniert. Als Teil eines Komponistenkollektivs fungiert er als Kurator der zeitgenössischen Kammermusikserie De Link in Tilburg.

Im Duo Strootman / Stadhouders verbindet er Improvisationsmusik mit Minimalismus. 2012 gründete er die der Minimal-Kammermusik gewidmeten Metal-Band TEMKO. Außerdem wirkt er regelmäßig bei den Ensembles Lunatree, Klang und StarGaze mit und den Tanzensembles T.R.A.S.H. und Club Guy&Roni mit.

2012 gewann Strootman den Talentpreis „Brandstof“ des BKKC und anschließend zwei Jahre in Folge den „New Arrivals“-Preis von MuziekLab. Im Jahr 2014 verlieh ihm der Niederländische Fonds für Darstellende Kunst die Förderung „Nieuwe maker“, die ihm den Besuch von Kompositionsmasterklassen bei Nik Bärtsch (Zürich), Steven Mackey (Universität Princeton) und Georg Friedrich Haas (Universität Columbia) ermöglichte.

Solistisch trat er gemeinsam mit dem Britten Sinfonia, dem hr-Sinfonieorchester und den New Yorker Philharmonikern und allein auf den unterschiedlichsten Bühnen auf: von örtlichen Museen bis zur Barbican Hall, von Amsterdam bis Wellington. Die meisten Konzerte spielt er auf in intensiver Zusammenarbeit mit Komponisten entwickelten Instrumenten. So entstanden zum Beispiel eine 8-saitige Gitarre für Steve Reich und ein 5-saitiges Tischinstrument für Anthony Fiumara.

Als Komponist arbeitet Aart für das Theaterkollektiv EELT und schrieb bereits Musik für zahlreiche Theaterstücke. Außerdem schrieb er Musik für F.C. Jongbloed, DissonArt Ensemble, TEMKO, Ramon Lormans, Jacqueline Hamelink, Vincent van Amsterdam und viele andere, sowie Notationen für Lunapark, TEMKO und Wouter Snoei.

www.aartstrootman.com

David Six (AT):

“David Six zeigt sich als Experte darin, weite Räume zu schaffen, die jedem einzelnen Ton, jeder Melodie und auch jedem klanglichen Experiment fern jeder Verkopftheit tiefergehende Geltung verleihen!”
(Michael Ternai)

www.davidsix.com